Summer in the City – Meine 9 Lieblingsorte in Lübeck

Jeder hat ja Lieb­lings­orte, an denen er sich gerne und häufig aufhält. Im Sommer, bei sonnigem, warmen Wetter, sind meine Orte in der ganzen Stadt verteilt.

Wo du mich bei diesem fantas­ti­schen Sommer­wetter findest? Natür­lich draußen! Kennst du das auch? Wenn draußen die Sonne scheint und das Wetter einfach herr­lich aussieht, muss ich raus. Ich habe einfach kein gutes Gefühl, dann drinnen in der Wohnung zu sein. Fast schon ein schlechtes Gewissen, weil ich bei tollem Wetter die Wohnung sauber mache oder neue Blog­ar­tikel schreibe. Ich muss einfach raus und das Wetter „nutzen“.

Ist ja auch toll, draußen zu sein, was Neues zu entde­cken oder einfach irgendwo sitzen, das Wetter genießen und das Treiben um mich herum vorbei­ziehen zu lassen! Und weil man auch im Urlaub vor lauter Sight­seeing mal ne Pause braucht, nehm ich dich heute mit an meine 9 Lieb­lings­orte in der Stadt.

Einer meiner Lieblingsorte Uferweg entlang des Stadtgrabens - AhoiMaike

Lieblingsorte in Lübeck: aber welche?

Ihr habt es sicher schon gemerkt und ich habe sie euch schon in meiner Sommer­fri­sche in den Wall­an­lagen-Tour vorge­stellt:

Die Wallanlagen.

Sie ziehen sich im Südwesten um die Stadt und sollten das mittel­al­ter­liche Lübeck vor Angrei­fern und Feinden schützen. Ich liebe den Blick von den Wällen auf die Stadt und auf der anderen Seite auf das Wasser vom vorbei­flie­ßenden Elbe-Lübeck-Kanal oder des Stadt­gra­bens.

Sonnenuntergang am Stadtgraben Lübeck - AhoiMaike
Blick durch das Grün auf ein vorbeifahrendes Boot auf dem Stadtgraben - AhoiMaike
Lieblingsort Wallanlagen mit Blick auf den Stadtgraben - AhoiMaike

Ich liebe es, den vorbei­fah­renden Booten nach­zu­bli­cken und freue mich über den kühlen Schatten der großen, mäch­tigen und sehr alten Bäume, die auf den Wall­an­lagen wachsen. Hier hast du auch die Möglich­keit, deinen Hund, falls du einen hast, frei laufen zu lassen. Das ist hier nämlich erlaubt.

Du kannst dort nicht nur sitzen und aufs Wasser blicken, du kannst dort auch ein ganzes Stück spazieren gehen. Unten am Wasser entlang oder oben durch die Wall­an­lagen. Und das sogar bis zu meinem nächsten Lieb­lingsort in Lübeck.

Falls du ihn noch nicht kennst, hier findest du den Öko-Stadt-Pfad-Lübeck.

Krähenteich – wo die Wakenitz durchfließt.

Da, wo die Wall­an­lagen langsam auslaufen und das Wasser und die Stadt­mauer den Schutz der Stadt über­nommen hat, lässt es sich heute ganz wunderbar chillen, grillen und pick­ni­cken. Auf dem schmalen Damm zwischen Krähen­teich und Elbe-Lübeck-Kanal befindet sich eine große Wiese mit einigen riesigen alten Bäumen.

Der Damm zwischen Krähenteich und Elbe-Lübeck-Kanal - AhoiMaike
Blick über den Krähenteich mit Dom und Badeanstalt - AhoiMaike
Blick über den Kanal mit Krähenteich_und Badeanstalt - AhoiMaike
Blick über den Krähenteich auf Krähenbad - AhoiMaike

Ein sehr beliebter Treff­punkt bei Einhei­mi­schen und Studenten. Hier darf gegrillt werden und wem zu warm ist, der springt einfach in den Krähen­teich. Der Krähen­teich ist ein aufge­stauter See der Wakenitz und wird unter­ir­disch noch immer mit dem Frisch­wasser der Wakenitz versorgt. Also aller­bestes Wasser aus dem Natur­schutz­ge­biet.

Wenn du nicht gern irgendwo vom Ufer in ein Natur­ge­wässer springen magst, kannst du auch die auf der anderen Ufer­seite gele­gene Bade­an­stalt Krähen­teich nutzen.

Alle Infos zu deinem Bade­er­lebnis im Naturbad Krähen­teich findest du hier.

Wakenitzufer – Baden im Naturschutz Gewässer.

Und noch mehr Wasser. Das Wakenit­zufer ist nur wenige Gehmi­nuten von der Innen­stadt entfernt und liegt, wie der Name verrät, am Ufer der Wakenitz. Auch hier sitzt man herr­lich schattig unter großen alten Bäumen oder wer mag natür­lich auch in der Sonne. Und auch hier kann man vom Ufer aus direkt ins Wasser springen, um sich abzu­kühlen.

Liegewiese am Wakenitzufer - AhoiMaike
Wakenitzufer mit Blick über die Wakenitz - AhoiMaike
Anleger der Wakenitzschiffer am Wakenitzufer - AhoiMaike

Direkt neben der großen, lang gestreckten Wiese befindet sich ein weiteres Natur­freibad. Das unter Denk­mal­schutz stehende Naturbad Falken­wiese. 1799 gab es ein Stück weiter bereits die Krei­de­mann­sche Anstalt. Es war eines der ältesten Schwimm­bäder Nord­deutsch­lands und musste beim Bau des Kanals dem Düker weichen. Als Ersatz baute die Stadt dann 1899 das Freibad Falken­wiese.

Prak­ti­scher­weise steht hier in der Bade­an­stalt die „Nette Toilette“ zur Verfü­gung und wenn der kleine Hunger kommt geht es weiter zu meinem nächsten Lieb­lingsort in Lübeck.

Alle Infos wenn du im Naturbad Falken­wiese in die Wakenitz rutschen willst, findest du hier.

Schulgarten – Traumhaft toller Garten.

Der Schul­garten war bis vor wenigen Jahren noch kaum bekannt, obwohl er schon seit rund 100 Jahren exis­tiert. Auf den ersten Blick „nur“ ein wunder­schön ange­legter Garten mit vielen unter­schied­li­chen Garten­räumen und vielen Gele­gen­heiten zum Verweilen oder lernen.

Denn dafür ist er 1913 ursprüng­lich ange­legt worden. Als Garten für Schul­kinder, damit diese durch eigene Arbeit im Garten die Pflanzen kennen­lernen. Also prak­ti­scher Biolo­gie­un­ter­richt.

Blick über den Veranstaltungsplatz im Schulgarten - AhoiMaike
Bücher Pavillion im Schulgarten Lübeck - AhoiMaike
Aline Landschaft im Schulgarten Lübeck - AhoiMaike
Ausblick auf Dorothea im Schulgarten Lübeck - AhoiMaike

Schul­klassen und Kinder­gar­ten­gruppen kommen auch heute noch zum Anschau­ungs­un­ter­richt in den Garten mit den farben­frohen Schau­beeten voller Stauden, Nutz- und Heil­pflanzen. Außerdem kannst du, wenn du Kinder hast, auf der Webseite des Schul­gar­tens eine Rallye runter­laden, mit der ihr den Garten entde­cken könnt.

Der Schul­garten ist so viel­fältig, dass er auch gern als Bota­ni­scher Garten bezeichnet wird. Und neben all diesen tollen Pflanzen gibt es hier auch noch ein kleines Café mit leckerem Kuchen. Nur Hunde sind in dem Garten leider nicht erlaubt.

Mein nächster Lieb­lingsort in Lübeck liegt nicht direkt am Wasser, aber man hat einen schönen Blick darauf.

Dachterrasse des Hansemuseums – Ausblick über den Hafen und die Stadt.

Die Dach­ter­rasse auf dem Hanse­mu­seum. Sie ist eigent­lich nichts Beson­deres und hat auch gar nicht viel zu bieten, außer einem groß­ar­tigen Ausblick über den Hafen und die Stadt. Und wenn man zur rich­tigen Zeit dort ist, kann man stim­mungs­volle Sonnen­un­ter­gänge beob­achten.

Blick von der Dachterrasse des Hansemuseum Richtung Drehbrücke - AhoiMaike
Aussicht von der Dachterrasse des Hansemuseum Richtung Hubbrücke - AhoiMaike
Die große Dachterrasse des Hansemuseums - AhoiMaike
Aussicht auf die Lisa von Lübeck und den Strandsalon von der Dachterrasse des Hansemuseum

Ich glaube, es ist einfach das Gefühl von oben über der Stadt aus über alles drüber blicken zu können. Raus aus dem Verkehr, aber trotzdem noch mitten drin. Und dann einfach in die Ferne oder aufs Wasser schauen. Wunderbar!

Aber jetzt zurück in den Trubel der Stadt.

Der Drehbrückenplatz – Stufen bis zum Wasser.

Der Dreh­brü­cken­platz ist noch recht neu, hat sich aber schnell als Lieb­lingsort vieler Lübe­cker und Besu­cher etabliert. Im Prinzip sind es große Trep­pen­stufen, die zum Ufer der Trave führen, auf denen man schön in der Sonne sitzen kann. Hier kann man einfach toll sitzen, sich mit Freunden treffen und der Kiosk „Fang­frisch“ verkauft Fisch­bröt­chen und Getränke.

Blick auf den Drehbrückenplatz - AhoiMaike
Blick über die Trave auf den Drehbrückenplatz - AhoiMaike
Aline Landschaft im Schulgarten Lübeck - AhoiMaike
Blick auf Drehbrücke vom Drehbrückenplatz aus - AhoiMaike

Strandsalon – ein Stück Strand mitten in der Stadt.

Nur ein kleines Stück weiter, von der Dach­ter­rasse des Hanse­mu­seums konnte man den nächsten Lieb­lingsort schon sehen, befindet sich der Strand­salon. Eine Beachbar auf der Spitze der Wall­halb­insel zwischen Stadt­graben und Trave gelegen. Mit wunder­barem Blick auf die Stadt­sil­hou­ette und die Mündung des Elbe-Lübeck-Kanals in die Trave.

Blick von der Dachterrasse auf den Strandsalon
Aussicht auf die Spitze der Wallhalbinsel mit Strandsalon - AhoiMaike
Eingang zum Strandsalon auf der Wallhalbinsel - AhoiMaike
Strandsalon mit Pool und Kran auf der Wallhalbinsel - AhoiMaike

Jede Menge Sand unter den Füßen und Strand­körbe oder Liegen zum Entspannen. Ein kaltes Getränk in der Hand und chillout Klänge in den Ohren. Perfektes Beachbar Feeling mitten in der Stadt. Wer mag, kann dort auch in einen kleinen Pool springen. Der ist vor allem bei Kindern sehr beliebt.

Travemünde Strand – feiner Sandstrand fast ohne Ende.

Noch besser ist eigent­lich nur der rich­tige Strand. Für den muss man aller­dings ein kleines Stück fahren. Bis Trave­münde sind es nur 25 km und ja, das ist immer noch Lübeck. Trave­münde ist ein Lübe­cker Stadt­teil und gehört seit 1329 zu Lübeck, um den Zugang zur Ostsee zu kontrol­lieren zu können.

Travemünde Strand - AhoiMaike
Aufgewühlte See am Travemünder Strand - AhoiMaike
Travemünde TT-Line fährt in Hafen - AhoiMaike
Travemünde Strandkörbe von oben - AhoiMaike

An dem Rund 1,7 km langen feinen Sand­strand findet sich immer ein schönes Plätz­chen an einem „Strandtag“. Wem das nicht reicht, der kann auch einfach am Strand entlang wandern bis zu meinem nächsten Lieb­lingsort.

Steilufer Brodten.

Folgt man der Küste ein Stück weiter, kommt man zum Brod­tener Steil­ufer. Einer Abbruch­kante der Lübe­cker Bucht, die in den letzten Jahren viele Meter ans Meer zurück­ge­geben hat. Der oben an der Kante verlau­fende Spazierweg muss deshalb jedes Jahr ein Stück weiter ins Landes­in­nere verlegt werden und die noch wenigen verblie­benen Häuser werden bald weichen müssen.

Blick vom Brodtener Steilufer durch ein gelbes Rapsfeld auf die Ostsee mit Segelboten - AhoiMaike
Treibholz Baumstämme am Strand
Bäume am Brodtener Steilufer - AhoiMaike
Kunst am Brodtener Steilufer - AhoiMaike

Aber von hier oben hat man einen herr­li­chen Blick über die ganze Lübe­cker Bucht mit den vielen weißen Segel­tupfen auf dem Wasser.

Oder man geht unten am Wasser entlang und klet­tert über herunter gefal­lene Bäume, baut Kunst­werke aus Steinen oder beob­achtet die Ufer­schwalben.

Ach so, ja, Brodten gehört natür­lich auch noch zu Lübeck.

Das waren meine 9 Lieb­lings­orte in Lübeck. Ja, die sind alle in Lübeck, aber so unglaub­lich unter­schied­lich und abwechs­lungs­reich, da ist für jede Stim­mung was dabei.

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