Jahresrückblick 2025

Schon wieder sitze ich an meinem Schreib­tisch und frage mich, wo das Jahr geblieben ist! Es war doch gerade noch Juni. Und jetzt? Jetzt ist schon wieder Zeit für einen Jahres­rück­blick, denn 2025 ist vorbei.

Vor kurzem habe ich irgendwo gelesen, dass das Jahr für einen immer schneller vorüber geht, je mehr Routinen man entwi­ckelt und je weniger Neues man erlebt. Immer gleiche Abläufe lassen das Gehirn vergessen, was man gestern, heute oder letzte Woche gemacht hat. 

Man sollte den Alltag gezielt aufbre­chen und Dinge einfach mal anders machen. Einen anderen Weg zur Arbeit nehmen, Mittags mal in der Stadt essen gehen, statt Essen selbst mit zur Arbeit bringen und in der Frei­zeit mal ein Mikro­aben­teuer machen und nicht jede freie Minute zu Hause verbringen, sondern viel­leicht mit Freunden etwas unter­nehmen.

Davon möchte ich 2026 auf jeden Fall mehr über­nehmen. Mehr Zeit für Neues, mehr Alltags­spaß.

2025 war ein sehr anstren­gendes und schnelles Jahr. Es sind viele kleine inter­es­sante Dinge passiert, die alle zusammen genommen etwas Groß­ar­tiges ergeben und mir die Zuver­sicht, dass AhoiMaike auf dem rich­tigen Weg ist und unbe­dingt weiter laufen muss. Aber vor dem Ausblick auf 2026 schau ich erst einmal zurück auf das letzte Jahr:

Es fühlt sich falsch an

Meine Pläne für 2025 waren ziem­lich ambi­tio­niert und ich kann es schon vorab sagen: Bis auf einen Punkt habe ich nichts davon umge­setzt. Nicht weil ich es nicht gewollt hätte oder einiges nicht fertig bekommen hätte, sondern weil es sich nicht richtig ange­fühlt hat. Und wenn ich etwas in den letzten Jahren gelernt habe, dann auf mein Bauch­ge­fühl zu hören. Wenn es sich sträubt und nicht fertig wird, dann ist es noch nicht an der Zeit raus zu kommen.


Einen Punkt habe ich aber sehr wohl umge­setzt: Eine neue Schnit­zel­jagd zu entwi­ckeln. Geworden ist es die Schnit­zel­jagd rund um St. Jakobi. Eine Tour voller kleiner Details, die es zu finden gilt. Jedes Detail erzählt ein Stück span­nender Lübe­cker Geschichte und macht diese wunder­volle Stadt ein Stück leben­diger.

Das fühlt sich absolut richtig an

Was sich aber immer wieder absolut richtig anfühlt, sind die Treffen mit anderen Unter­neh­me­rinnen und selb­stän­digen Frauen. Hier in Lübeck hat sich ein fantas­ti­sches Netz­werk gebildet. 

Ganz nach dem Motto: „Wenn du mehr hast, habe ich nicht weniger.” treffen sich bei der „The female connec­tion” Frauen und tauschen sich über Busi­ness-Themen aus, unter­stützen sich gegen­seitig, helfen aus oder schaffen gemeinsam neue Busi­ness Ideen.

Total span­nend, wie andere ihr Busi­ness führen oder welche Ideen sie haben. Aus jedem Treffen gehe ich mit vielen tollen neuen Bekannt­schaften und neuer Energie raus. Moti­viert dran­zu­bleiben und weiter zu machen.

Das Problem mit den Fotos

Wenn man selbst ständig die Kamera in der Hand hat, ist man selbst eher selten auf Fotos zu sehen. Und wenn, dann sind sie selten vorteil­haft oder schön. Da ist es schön, wenn man fantas­ti­sche Foto­gra­finnen in seinem Netz­werk hat, die eben­falls eher selten Fotos von sich selbst haben. 

Auf unseren Foto­gra­finnen-Treffen geht es um Austausch, Inspi­ra­tion, vonein­ander lernen und Neues auspro­bieren. Zusammen Spaß haben und natür­lich auch, sich gegen­seitig foto­gra­fieren.

Weil Tanja mal neue Fotos von sich brauchte, waren wir im Sommer zu zweit los und haben Fotos gemacht. Tanja ist Kinder­garten Foto­grafin und macht tolle Bilder in natür­li­chen unge­stellten Looks. Aber dieses Mal stand sie im Fokus. Wir hatten sehr viel Spaß beim Shoo­ting und es sind wunder­volle Fotos entstanden. 

Einfach mal raus

Schon Anfang des Jahres hatte ich das Gefühl, dass alles ganz schön viel ist und ich unbe­dingt mal raus muss. Eine Pause brauche. Weg von zu Hause und was anderes sehen. Also Sachen gepackt und im März für ein paar Tage Freunde auf Sylt besucht.

Entspannte sonnige Tage und eisiger Winter­wind. Ich liebe es, stun­den­lang am fast menschen­leeren Strand entlang zu gehen und den Wellen zu lauschen. Das Wellen­rau­schen entspannt mich. Und danach dann aufwärmen mit einer heißen Scho­ko­lade oder in der Sauna.

Meine große Empfeh­lung, um auf Sylt eine entspannte Zeit zu verbringen, ist übri­gens die „Strand­vogtei” in Rantum. Sehr ruhig gelegen, direkt am Strand. Mit Sauna und Pool im Keller.

Raus im Sommer

Für meinen Sommer­ur­laub im Juli hatte ich verschie­dene Städ­te­trips in die Umge­bung geplant. Und dann gab es diesen typi­schen nord­deut­schen Sommer mit sehr viel Regen.

Meine Moti­va­tion, mir im Regen andere Städte anzu­sehen, war nicht sooo beson­ders hoch. Aber die Hoff­nung stirbt ja bekannt­lich zuletzt: Ich habe jeden Tag gehofft, dass es wenigs­tens trocken bleibt. Puste­ku­chen. An einem Tag habe ich mich dann doch aufge­macht und bin nach Wismar gefahren.

Muss schon über 20 Jahre her sein, dass ich zuletzt dort war. Wismar ist eben­falls eine Hanse­stadt und ähnelt Lübeck vom Aussehen sehr. Die Häuser sind nur, gefühlt, ein Stock­werk kleiner als in Lübeck.

Eben­falls eine wunder­schöne Hanse­stadt mit einer sehr hübschen und leben­digen Innen­stadt. Von Lübeck braucht man einen knappe Stunde mit dem Auto und die gesamte Fahrt über hat es geschüttet. In Wismar ange­kommen, war es ein Sonne – Jacke aus – Regen – Jacke an – Spiel. Ein biss­chen anstren­gend, aber war trotzdem ein sehr schöner Tag und ich habe sehr viel gesehen und lecker gegessen.

Berlin als Touri

Der September war dann etwas freund­li­cher zu mir und mein spon­tanes Berlin Wochen­ende war schön warm und sonnig. Ich kenne Berlin natür­lich, aber es ist so groß, dass man immer wieder etwas Neues entdeckt. Zumal ich die letzten Jahre immer dort war, um Radrennen zu fahren, und dann war ich eher im Berlin der Einhei­mi­schen unter­wegs. Dieses mal sollte es die Touristen-Vari­ante werden. 

Unser Hotel: das Leonardo Hotel in Berlin-Mitte nahe der Fried­rich­straße. Die perfekte Ausgangs­basis für Touren zu Fuß durch die Stadt. In Berlin gibt es so viele kosten­lose Dinge zu erleben, dass das meiste Geld für Essen und Hotel drauf gegangen ist. Eine gute Mischung aus: Ein biss­chen Recherche und auf dem Weg zum nächten Tour­punkt „Lass‘ mal hier abbiegen”. 

Das Stück Berliner Stadt­mauer aus dem Mittel­alter stand zwar nicht auf meiner Liste, sind dann aber zufällig daran vorbei gekommen. Total span­nend finde ich, denn ich wusst gar nicht, dass es davon noch Reste gibt, und vor allem, dass sie mitten in der Stadt unweit des Alex zu finden ist.

Berlin ist für mich die Stadt der vielen Möglich­keiten. Bunt, kreativ und inspi­rie­rend. Aber dauer­haft wohnen möchte ich hier nicht. Berlin ist mir dann doch ein biss­chen zu groß.

Schwups ist der Sommer 2025 vorbei

Das Jahr ist gefühlt gerast. Kaum hat es ange­fangen, ist es auch schon wieder halb rum. Und was habe ich bis jetzt von meiner To-Do-Liste geschafft? Gefühlt nichts. Was solls, dann ist es eben so. 

Auf Insta­gram poste ich zwar immer mal wieder etwas, aber meist mit viel Abstand zum letzten Post. Neue Tour entwi­ckeln? Schaffe ich zeit­lich einfach nicht. Meine Touren in einer App zur Verfü­gung stellen? Klappt nicht so, wie ich es mir vorstelle und kostet wahn­sinnig viel Zeit. Insge­samt fühle ich mich irgendwie nicht richtig fit. Seit meiner Corona-Erkran­kung ist vieles anstren­gender geworden. Ich brauche mehr Pausen. Alles fühlt sich anstren­gend an.

Ganz nach dem Motto: Wo Schatten ist, da ist auch Licht. An anderer Stelle war das Leben sehr freund­lich zu mir. Beim Lübe­cker Drachen­boot­rennen war das Slow­Down Hotel in Trave­münde eben­falls dabei und hatte ein Gewinn­spiel am Start. 

Der Gewinn war eine Über­nach­tung in ihrem Hotel. Was soll ich sagen: Ich habe gewonnen und damit eine weitere kurze Auszeit in diesem Jahr genossen. Sehr empfeh­lens­wertes Hotel, auf deren Zimmern sogar Dampf­saunen mit in der Dusche inte­griert sind. Das war mega! 

Und noch mehr Gutes ist passiert 

7 Fridays hat sein 2. Offline Treffen in Lübeck veran­staltet und es nun auch geschafft, für das Anbieten meiner Touren eine Lösung zu finden. 7 Fridays ist eine recht neue Platt­form, die regio­nalen Anbie­tern die Möglich­keit gibt, ihre Veran­stal­tung darüber anzu­bieten. Ähnlich wie GetY­our­Guide – nur sympa­thi­scher, weil aus Nord­deutsch­land. 

Super prak­tisch, wenn man in der App am Urlaubsort einfach schauen kann, welche Unter­neh­mungen dort ange­boten werden. Hier verlinke ich dir die 7 Fridays Webseite, dann kannst du selbst mal schauen.

Gemeinsam

Wenn ich jetzt hier so zurück schaue und darüber nach­denke, dann stand das letzte Halb­jahr unter dem Motto: Gemeinsam.

Gemeinsam im Busi­ness wachsen. Gemeinsam Mehr­wert schaffen. Gemeinsam schreiben und gemeinsam kochen.

Gemeinsam Weih­nachts­kekse backen, mache ich mit Freunden schon mehr als 10 Jahre. Hinterher wird geteilt und jeder nimmt eine tolle Mischung köst­li­cher Weih­nachts­kekse mit nach Hause. Aber im September kam das monat­liche gemein­same kochen dazu.

Als Annette und Stefanie mich fragten, ob ich eigent­lich gern koche und meine Antwort lautete: “Ich hasse kochen. Ich esse gern, aber ich hasse kochen.”, brachen beide in schal­lendes Gelächter aus. Tolle ehrliche Antwort, wir mögen es auch nicht, war das Fazit. Wollen wir uns einmal im Monat treffen, um gemeinsam zu kochen? Dann ist es viel­leicht weniger doof. Aber klar.

Also treffen wir uns einmal im Monat, um gemeinsam zu kochen und zu essen. Immer zwei Gerichte. Eines zum sofort essen und eines für den nächsten Tag.

Gemeinsam die Stadt und den Weih­nachts­markt erkunden. Quasi Stadt­füh­rung mit Weih­nachts­markt stand Ende November für mich im Kalender. Da Lübeck die Weih­nachts­stadt des Nordens und gern zu dieser Zeit ausge­bucht ist, haben wir bereits im Januar ange­fangen zu planen. 

Wir sind Stefanie Laube und ich. Stefanie ist der Host des Content Creator Club kurz CCC, mit dem ich meinen Schreib­stil und über­haupt meine Art zu schreiben opti­miere.

Außerdem sorgt sie mit ihren regel­mä­ßigen CoWor­kings, Work­shops und nach­fragen, wie es voran geht, dafür, dass ich trotz meines Haupt­jobs auch bei AhoiMaike weiter mache und vor allem auch weiter komme.

Und weil ich immer wieder so von Lübeck geschwärmt und den Weih­nachts­markt ange­priesen habe, haben wir beschlossen das Live Treffen in Lübeck zum Weih­nachts­markt statt­finden zu lassen.

So habe ich 2 Tage lang tolle Frauen durch Lübeck begleitet und ihnen gezeigt, wie faszi­nie­rend diese Stadt ist. Dass man hier fantas­tisch essen kann und es sich auf jeden Fall lohnt, im Sommer noch einmal wieder­zu­kommen. Wir hatten eine sehr schöne Zeit zusammen und es war toll, sich mal in echt kennen zu lernen und nicht nur online zu sehen.

Kurz vor Schluss

Ein paar Tage vor Weih­nachten hat es mich dann noch richtig umge­hauen. Eine Erkäl­tung hat mich dermaßen erwischt, dass ich tage­lang nur auf der Couch verbracht habe. Nichts ging mehr! Das ganze Jahr hat sich sehr anstren­gend ange­fühlt und das war dann wohl die vom Körper verord­nete Ruhe­pause.

Ein wenig zum lesen

Das war letztes Jahr

2025 fühlte sich wahn­sinnig anstren­gend an, auch weil es mit solch einer Geschwin­dig­keit voran gegangen ist. Es hat sich ange­fühlt, als wenn ich nichts von dem geschafft habe, was ich mir vorge­nommen hatte, aber das stimmt natür­lich nicht. Ich habe ja trotzdem einiges gemacht, teil­weise nur erstmal den Weg für Neues bereitet.

Aber schon in den letzten Wochen hat sich ange­kün­digt, dass 2026 mit Sicher­heit groß­artig wird! 

Es stehen einige neue Projekte an. Einen Reise­führer schreiben, den News­letter wieder aufleben lassen, meine Touren wirk­lich online zur Verfü­gung stellen, so dass man sich die Texte auch anhören kann und einige Ideen, um zu zeigen, dass Lübeck viel­fältig und lohnend ist. Ich freue mich darauf! Ganz nach dem Motto: Jetzt geht es richtig los!

Über die Autorin

Maike Lange ist geborene Lübeckerin und lebt auch heute noch in ihrer Heimatstadt. Schon als Kind war sie fasziniert von der Stadt und studiert seitdem die Geschichte Lübecks. Die fast vollständig erhaltene mittelalterliche Stadt bietet jede Menge Platz für Geschichten und Geschichte zum Anfassen. Grund genug für Maike, in ihre Lübeck Stadtführungen immer wieder spannende und selbst für Einheimische überraschende Details einzubauen.

So führen ihre Touren nicht nur zu den Standard-Sehenswürdigkeiten, sondern begleiten Besuchende auch zu den beliebtesten Ecken der Einheimischen: Zum Wohlfühlen, Entdecken und Staunen. Dabei erzählt sie einiges Wissenswertes über das Leben in der Stadt. Ihre Stadtrundgänge zum selber Gehen können jederzeit gestartet werden und man kann sich Zeit lassen, soviel man mag. Da Maike Vielseitigkeit liebt, hat sie Touren zu unterschiedlichen Themenbereichen entwickelt. Unter anderem spezielle Kids-Touren und rollstuhlgeeignete Touren

Die Touren sind in Maikes Kontor und in Kooperation mit Lübeck Tourismus und 7 Fridays erhältlich. Maike schreibt gerade an einem Reiseführer für den Droste Verlag und wird voraussichtlich im Herbst 2027 erscheinen.

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